Auf Details achten: Tipps zum Bauen mit Bauträger

Wer sein Eigenheim von einem Bauträger errichten lässt, muss sich um weniger kümmern, als der Bauherr eines Architektenhauses. Dennoch gibt es einiges zu beachten. Bauen.de, das Informationsportal für Bauherren und Renovierer, gibt sieben Tipps.

Das Bauen mit dem Bauträger ist für viele Bauherren eine angenehme Option, weil man sich um weniger kümmern muss, als beim Hausbau in Eigenregie. Dennoch sollte man auf einige Dinge achten, um späteren Ärger zu vermeiden.

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Flirt im Treppenhaus: Verliebt in den Nachbarn

Verstohlene Blicke im Treppenhaus, sich mal eben eine Tasse Mehl leihen oder Müllrausbringen immer zufällig gemeinsam erledigen – es gibt eine Menge Möglichkeiten, dem Nachbarn näher zu kommen. Das hat das Immobilienportal Immonet in einer Umfrage herausgefunden.

„Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn“. Glaubt man einem Geschirrspülmittel-Hersteller, liegt das Geheimnis für einen erfolgreichen Flirt mit dem Nachbarn in strahlend klaren Gläsern. Welche Strategie die Befragten angewendet haben, bleibt leider im Dunkeln. Klar ist aber: 13,1 Prozent der 1152 Befragten waren bereits in ihren Nachbarn verliebt – allerdings heimlich.

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Regeln für Hausverbot: Rüpel-Enkel muss draußen bleiben

Wer eine Wohnung vermietet, überträgt das Hausrecht daran auf den Mieter. Dieser darf dann allein entscheiden, wer ihn besucht und wie lange dieser Besuch dauert. Es ist also völlig unerheblich, ob es sich um Damen- oder Herrenbesuch handelt und ob dieser sich um 22 Uhr diskret zurückzieht oder über Nacht bleibt.

Den Vermieter hat das nicht zu interessieren – solange sich der Besucher ordentlich und sozialadäquat verhält. (mehr …)

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Unverdächtiger Baum: Keine Haftung, wenn ein Astbruch nicht vorherzusehen war

Es gibt Unfälle, für die rechtlich niemand verantwortlich gemacht werden kann, weil es sich um die Folge unvorhersehbarer Naturgewalten handelt. Und es gibt vermeidbare Unfälle, die nur deswegen entstehen konnten, weil ein Verkehrssicherungspflichtiger seinen Pflichten nicht nachgekommen ist.

Zwischen diesen beiden Varianten musste nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS ein Gericht am konkreten Beispiel entscheiden. Der Ast eines Baumes war abgebrochen und hatte ein darunter geparktes Auto erheblich beschädigt. (Oberlandesgericht Karlsruhe, Aktenzeichen 12 U 103/10)

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Beschlussfassung durch Wohnungseigentümergemeinschaft: Alle Entscheidungskriterien müssen vorliegen

Vor einer Beschlussfassung über eine konkrete Modernisierungsmaßnahme sind den Eigentümern einer Wohnungseigentümergemeinschaft die Informationen über die für sie wesentlichen Entscheidungskriterien mitzuteilen. Geschieht dies nicht, sind gefasste Beschlüsse ungültig.

Das ist das Ergebnis eines Rechtsstreits vor dem Amtsgericht (AG) München. Geklagt hatte ein Wohnungseigentümer, der sich durch einen Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft in seinen Rechte beeinträchtigt sah.

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Aufgefundene Katze: Stadt muss Aufwendungen für tierärztliche Versorgung ersetzen

Der 11. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Urteil vom 23. April 2012 (11 LB 267/11) die Berufung der Stadt Bad Sachsa gegen ein Urteil des Verwaltungsgerichts Göttingen zurückgewiesen, mit dem die Stadt verpflichtet worden ist, dem Kläger, der Tierarzt ist, seine Aufwendungen für die tierärztliche Behandlung und anschließende Unterbringung eines verletzten Katers zu ersetzen.

Der Fall: Die Stadt Bad Sachsa hat mit dem Tierschutzverein Bad Sachsa e.V. einen Vertrag über die Aufnahme von Fundtieren und herrenlosen Tieren geschlossen, (mehr …)

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Nervensäge Nachbar: Nur jeder dritte Deutsche ist rundum zufrieden

Ob Tür an Tür oder Garten an Garten: Die meisten Menschen in Deutschland haben Nachbarn. Dass das Zusammenleben nicht immer einfach ist, zeigt eine aktuelle Umfrage des regionalen Online-Anzeigenmarktes kalaydo.de.

Nur 37% der Befragten sind uneingeschränkt mit ihrer Nachbarschaft zufrieden. Die anderen beklagten sich über ihr „Nebenan“.

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Online-Shops für Haus und Garten: 15 Anbieter im Praxistest

Wenn sich der Winter langsam aber sicher verabschiedet und die sonnigen Frühlingstage zahlreicher werden, kann die Gartensaison 2012 beginnen. Höchste Zeit, den eigenen Garten auf Vordermann zu bringen und Schönheitskorrekturen in den eigenen vier Wänden vorzunehmen. Wer noch das richtige Equipment benötigt, kann sich Rasenmäher, Bohrmaschine und  Co. bequem im Internet aussuchen. Die Bandbreite an verschiedenen Online-Shops ist groß, jedoch mit deutlichen Unterschieden bei den Preisen und der Beratungsqualität. Im März 2012 hat Testsieger.de 15 Online-Shops für Garten- und Heimwerker-Bedarf getestet und zeigt, welche Anbieter günstige Preise und hochwertigen Service zu verbinden wissen.

Das Ergebnis: Testsieger ist Plus.de mit der Gesamtnote 1,84 („gut“). Der Online-Shop überzeugt mit günstigen Preisen, einer großen Vielfalt an Zahlungsmöglichkeiten und mit vorbildlichem E-Mail-Service. Den zweiten Platz belegt Elektroshop-Wagner.de (1,94), mit hauchdünnem Abstand zum drittplatzierten Obi.de (1,94). Das Spitzentrio verweist Praktiker.de (2,10) und Hornbach.de (2,11) bereits etwas klarer auf die Plätze.

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Auch außerhalb fester Spielzeit: Anwohner müssen Spielplatzlärm dulden

Anwohner eines kommunalen Kinderspielplatzes haben grundsätzlich kein Recht auf Einhaltung der von der Gemeinde festgelegten Benutzungszeit dieser Einrichtung, um Lärm spielender Kinder außerhalb dieser Zeit abzuwehren. Sie können aber von der Gemeinde verlangen, eine missbräuchliche Benutzung dieser Einrichtung durch Jugendliche und Erwachsene zu unterbinden, wenn der Missbrauch erhebliche Lärmbelästigungen verursacht und die Gemeinde durch den Spielplatz einen besonderen Anreiz dafür geschaffen hat.

Das hat der für das Immissionsschutzrecht zuständige 10. Senat des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) mit einem Beschluss vom 06.03.2012 entschieden. Er hat damit der Beschwerde eines Anwohners (Antragsteller) gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Karlsruhe teilweise stattgegeben.

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Abstandsflächenverletzung: Welche Rechte hat der Nachbar?

Ein Nachbar kann sich grundsätzlich gegen jede Unterschreitung der Mindestabstandsfläche zur Wehr setzen. Er muss dazu nicht nachweisen, dass gerade dadurch eine tatsächliche Beeinträchtigung herbeigeführt wird.

Mit dieser Entscheidung machte das Oberverwaltungsgericht (OVG) Rheinland-Pfalz die Rechte eines Nachbarn bei einer Abstandsflächenverletzung deutlich. Die Richter bekräftigten, dass dies insbesondere für den Fall gelte, dass die Abstandsfläche vor der Außenwand das gebotene Maß um etwa 2,50 m überschreite.

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Wohnen im Alter: Wenn Treppensteigen zu anstrengend wird

Immer mehr ältere Menschen tauschen ihr Haus mit mehreren Etagen und Garten gegen Wohnung auf gleichem Grund. Doch bei den Planungen muss vieles beachtet und rechtzeitig begonnen werden.

Treppensteigen, Blumengießen, Rasen mähen: Was jahrelang kein Problem war und sogar Spaß machte, wird im Alter schnell zur Bürde. Weil vielen älteren Menschen das Einfamilienhaus oder die Villa über den Kopf wächst, entscheiden sie sich für einen Neubau auf eigenem Grundstück.

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Grunderwerb- und Umsatzsteuer: Dürfen Bauherren belastet werden?

Aufwendungen aus einem Bauerrichtungsvertrag, der im Zusammenhang mit dem Erwerb eines unbebauten Grundstücks abgeschlossen wird und für den Bauherrn eine Umsatzsteuerbelastung auslöst, unterliegen nach einer aktuellen Entscheidung des Finanzgerichts Niedersachsen nicht der Grunderwerbsteuer.

Im Streitfall hatte ein Ehepaar ein unbebautes Grundstück erworben. Zwei Wochen nach dem notariellen Grundstücksübertragungsvertrag schlossen sie mit einem Bauunternehmen einen Bauvertrag über eine Doppelhaushälfte, in dem der Bauträger Umsatzsteuer auswies, die das Ehepaar als Endverbraucher nicht als Vorsteuer in Abzug bringen konnte. Als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer legte das Finanzamt nicht nur den Kaufpreis für das unbebaute Grundstück, sondern auch die Bausumme für das herzustellende Gebäude zugrunde. Der hiergegen eingelegten Klage gab das Finanzgericht Niedersachsen statt.

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