Winterschutz: Pflanzen und Gartenmöbel für die kalte Jahreszeit vorbereiten

Während fleißige Hobbygärtner im Frühjahr und Sommer auf Balkon, Terrasse und im Garten noch alle Hände voll zu tun hatten, folgt demnächst die Ruhephase. Doch zuvor gilt es, Pflanzen und Gartenmöbel vor der kalten Jahreszeit zu schützen – damit sie auch im nächsten Jahr für viel Freude sorgen.

Wie Naturliebhaber außerdem heimischen Wildtieren dabei helfen, den Winter zu überstehen, verrät toom Baumarkt.

Vorbereitungen für den Winter
Erste Hilfe für Kübelpflanzen

Kübel- und Topfpflanzen benötigen besondere Aufmerksamkeit im Winter. Sollen heimische Kübelpflanzen unbeschadet durch die kalte Jahreszeit kommen, brauchen sie Wasser und ausreichend Schutz. Der Wasserbedarf ist geringer als in den Sommermonaten – mäßiges Gießen an frostfreien Tagen genügt. Als Schutz dient eine Isolierung, die frostige Kälte und eisigen Wind von den Pflanzen abhält. Am besten geeignet hierfür sind wasser- und luftdurchlässige Naturmaterialien wie Vlies, Schilf, Reisig oder Stroh, die um die Kübel gewickelt und anschließend beispielsweise in ein Jutegewebe fest eingepackt werden. „Wer neben dem Winterschutz auch noch optische Akzente auf Balkon, Terrasse oder im Garten setzten möchte, verwendet beispielsweise farbiges Jutegewebe oder ein dekoratives Juteband“, so Silvia Diga, Category Management Garten bei toom Baumarkt. Tipp: Als Isolation gegen Bodenfrost können Kokosscheiben unter die Töpfe gelegt werden.

Umzug ins Winterquartier

Mediterrane Kübelpflanzen, wie Oleander oder Bougainvillea, überwintern am besten in geschützten Räumen. Vor Einzug ins Winterquartier ist eine Untersuchung aller Pflanzen auf Schädlingsbefall erforderlich, damit sich Schildläuse und andere Parasiten nicht ungehindert ausbreiten. Auch als „winterhart“ deklarierte Pflanzen sollten an besonders kalten Tagen in geschützte und kühle Räume, wie Wintergarten oder Garage, gebracht werden. Im Winterquartier liegt die optimale Raumtemperatur unter zehn Grad Celsius – so gehen die Pflanzen in Winterruhe und sparen ihre Kraftreserven für den Austrieb im Frühjahr. Auch in dieser Phase benötigen die Pflanzen ab und zu etwas Wasser. „Da die Klima- und Lichtbedingungen in den meisten Winterquartieren für die Pflanzen nicht optimal sind, ist es ratsam, den Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten und das Gießen nicht zu vergessen“, rät Silvia Diga.

Gartenmöbel winterfest machen

Vom Gartentisch bis zur Hollywoodschaukel: Damit sich Balkon- und Gartenbesitzer auch in der kommenden Saison an ihren Gartenmöbeln erfreuen können, ist jetzt eine Extraportion Pflege nötig. Als Farbauffrischung und zum Imprägnieren für Hartholzmöbel bieten sich beispielsweise spezielle Gartenmöbel Pflege-Öle an. Doch nicht nur Holzmöbel, auch Gartenmöbel aus Metall, Kunststoff oder Korb halten länger, wenn sie vor dem Verstauen gepflegt werden. Idealerweise lagern Gartenmöbel in den Wintermonaten an einem trockenen Platz. Müssen sie draußen überwintern, empfiehlt sich eine Abdeckplane als Schutz vor der Witterung. Styroporstücke zwischen Möbeln und Folie vermeiden Schwitzwasser und somit unschöne Flecken und Schimmel.

Winterlicher Lebensraum

Bei kleinen und großen Tierfreunden ist das Füttern von heimischen Vogelarten, wie Meisen oder Rotkehlchen, sehr beliebt: Doch erst bei langanhaltendem Frost und dichter Schneedecke ist die Fütterung ratsam. Um Erkrankungen zu verhindern, sollte die Nahrung stets frisch und trocken sein – Futtersilos sind daher die beste Wahl. Ein Tipp zur nachhaltigen Versorgung der Tiere: im Herbst Gartenstauden stehen lassen, heimische Gehölze pflanzen und Kompost- oder Laubhaufen anlegen. So schaffen Hobbygärtner Nischen für Insekten, die auf dem Speiseplan von Wildvögeln stehen. Zudem können Igel, Kröten, Schmetterlinge und andere Kleinlebewesen in Laub- und Komposthaufen überwintern.

QUELLE: na presseportal (ots) / toom Baumarkt GmbH

 

{fcomment}

Menü schließen