Schüler werfen Steine auf GrundstückeEin Schulträger muss keine Maßnahmen gegen die Beschmutzung eines Nachbargrundstücks durch Steine und Unrat treffen, denn es handele sich dabei um Exzesse dritter Personen, die dem Schulträger nicht zurechenbar seien.

Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden.

Mieterhöhung bis zur ortsüblichen VergleichsmieteEine Mieterhöhung nach § 558 BGB hat auf der Basis der tatsächlichen Wohnfläche zu erfolgen, unabhängig davon, ob im Mietvertrag eine abweichende Wohnfläche angegeben und wie hoch die Abweichung von der tatsächlichen Wohnfläche ist.

Das hat der Bundesgerichtshof entschieden.

Klage gegen erteilte FällgenehmigungDie Klage eines Nachbarn gegen eine Genehmigung zur Fällung einer über 150 Jahre alten Blutbuche wurde abgewiesen.

Das hat das Verwaltungsgericht Köln entschieden.

Verbauter AusblickEin Bauträger  muss eine verkaufte Eigentumswohnung gegen Rückzahlung des Kaufpreises zurückzunehmen, wenn der den Käufern zugesagte "" nachträglich verbaut wurde.

Das hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main bestimmt.

Urinieren im StehenEin Vermieter kann nur dann Schadenersatz wegen der Abstumpfung eines Marmorbodens im Toilettenbereich vom Mieter verlangen kann, wenn der Vermieter den Mieter zuvor auf die besondere Empfindlichkeit des Fußbodens hingewiesen hat.

Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden.

Unfall bei BaumfällarbeitenVerabreden sich Bekannte zu gemeinsamen Baumfällarbeiten mit einem abgesprochenen arbeitsteiligen Vorgehen, so haftet ein Teilnehmer der gemeinsamen Aktion nicht dem anderen Teilnehmer, auch wenn dieser sich dabei schwer verletzt.

Das hat das Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht bestimmt.