Pflanzenabfälle im eigenen Komposthaufen zu entsorgen, hat seine Tücken. Grundsätzlich darf zwar jeder in seinem eigenen Garten einen Komposthaufen anlegen oder Komposter aufstellen. Er sollte aber nicht direkt neben der Terrasse oder dem Sandkasten des Nachbarn platziert werden. Generell ist darauf zu achten, dass der Nachbar nicht erheblich beeinträchtigt wird.

Mehrere Bundesländer haben Verordnungen erlassen, wie Küchen- und Gartenabfälle zu entsorgen sind. Sie regeln, wie Komposthaufen ordnungsgemäß anzulegen sind und schreiben vor, dass es nicht zu Geruchsbelästigungen kommen darf. Außerdem soll kein Ungeziefer angelockt werden. Wird erheblich - ortsunüblich - durch Geruch belästigt, kann verlangt werden, dass der Komposthaufen verlegt oder beseitigt wird.

Rasenmäher, Häcksler und Co. erleichtern einerseits die Arbeit im Garten ganz erheblich, andererseits machen sie eben viel Lärm. Zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm hat der Gesetzgeber vor einiger Zeit die so genannte Rasenmäherlärmverordnung erlassen, die jetzt durch die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung ersetzt wurde. Nach der neuen Verordnung dürfen in Wohn-, Kur- und Klinikgebieten Rasenmäher an Werktagen in der Zeit von 7 bis 20 Uhr betrieben werden. Ruhen müssen die Geräte an Sonn- und Feiertagen.

Die Sonne strahlt unerbittlich und die Pflanzen leiden unter Hitze und Trockenheit. Dann muss man als verantwortlicher Gärtner regelmäßig gießen. Doch beim Einsatz von Schlauch und Sprenger gibt es einige Dinge zu beachten. Wir haben oft gestellte Fragen zum Thema hier zusammengestellt.

Wenn im Garten, auf der Straße oder im Hof Ball gespielt wird, landen die runden Sportgeräte schnell mal da, wo sie eigentlich nicht hin sollen. Dann ist die Verunsicherung groß, ob man den Ball auf Abwegen so einfach von überall zurückholen darf. Hier einige wichtige Antworten.

Als „Fensterrecht“ wird das Recht bezeichnet, Fenster in die zur Nachbarseite zeigende Außenwand des Gebäudes einzubauen. Das „Lichtrecht“ erfasst das Recht auf Licht. Die meisten Nachbarrechtsgesetze der Bundesländer schränken mit Regelungen zum Mindestabstand zur Grenze ein, damit der Nachbarfriede gewahrt bleibt.

In einer Hausordnung sind privatrechtliche Vorschriften aufgeführt, die für die Gebäude-Benutzung gelten sollen. Der Inhalt der Hausordnung darf keine Regelungen enthalten, die im Widerspruch zu allgemein gültigen Gesetzen stehen. Da die Hausordnung oftmals eher streng und alltagsfern formuliert ist, kann es bei der Um- und Durchsetzung schnell zu Streitigkeiten kommen.